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Gesangstherapie

Wie kann Gesangstherapie mir helfen?

Mein musiktherapeutischer Ansatz orientiert sich an der „Schule der Stimmenthüllung“.* Die Freude am Singen steht bei der Gesangstherapie im Mittelpunkt. Musikalische Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich. Jeder kann singen, auch wenn viele Menschen meinen sie seien unmusikalisch.

Es geht in der Gesangstherapie nicht um „Stimmakrobatik“, sondern vielmehr um das Entdecken und behutsame Entfalten des eigenen Stimmklangs. Wir wollen uns von innen heraus wieder mit den schöpferischen Urkräften der Musik verbinden, die durch Ton, Melodie, Klang, Rhythmus und Dynamik ihren Ausdruck finden.

Durch inneres Voraus-Hören und dem achtsamen Nachlauschen des eigenen Klangs, dem Klang der Leier und Klangobjekten, werden die Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung unseres Umkreises geschult. Der „Selbstklang“ wird durch angeleitete Lautübungen geweitet, die Atmung vertieft und rhythmisch harmonisiert.

Im Ton- und Klangerleben öffnet sich unser innerer “Seelenraum“. Der Atemstrom kann sich frei in uns entfalten, sodass die Selbstheilungskräfte auf sanfte Weise angeregt werden und sich angestaute Blockaden im Organismus lösen.

Die Übungen spielerisch so zu gestalten, dass sie dazu anregen kreativ vertieft und verwandelt zu werden, ist hier das Ziel. Dieses ergibt sich unmittelbar aus dem Erfühlen der inneren und äußeren Klangräume. Denn nur wenn wir uns wirklich mit einer Übung verbinden, können wir zu dem Menschen werden, der wir eigentlich sind.

Anwendungsbeispiele

Gesangstherapie bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.
Hier findest Du eine Auswahl an typischen Beispielen.

Atemwegserkrankungen

Anregung des Stoffwechsels

Stärkung der Immunabwehr

Chronische Schmerzen

Schlafstörung (Melatoninbedingt)

Selbstbewusstseinsfördernd

Depressive Verstimmung

Erschöpfungsdepression / Burnout (Begleitend)

Krebstherapie (Nachsorge/Begleitend)

Die Schule der Stimmenthüllung...

wurde im Wesentlichen von der schwedischen Sängerin und Gesangspädagogin Valborg Werbeck-Svertström (* 22.09.1879, † 01.02.1972) im Austausch mit Rudolph Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, und in späterer Zusammenarbeit mit dem Arzt Eugen Kolisko entwickelt.

Zum Thema Gesang siehe auch:

Zur Bedeutung des Singens

Sir Yehudi Menuhin

  • „Wenn ich Musik höre, so erlebe ich mich selbst und zwar nicht so wie ich bin, sondern so, wie ich sein sollte. Mein Inneres weitet sich, ich ahne, was ich einst war und woher ich kam; ich fühle an mir wirken, was ich einst werden möchte.“
    Paul Hindemith
    Komponist

Empfehlenswerte allgemeinmedizinische
Informationen für Patienten:

Krebsinformationsdienst.de - Deutsches Krebsforschungszentrum
Gesundheitsinformation.de - Verstehen, abwägen, entscheiden

Schmerztherapie


Ein Großteil der Schmerzen (ca. 90%) entstehen durch einseitige Bewegungs-muster, da wir im Alltag immer weniger unsere zur Verfügung stehenden Bewegungswinkel nutzen.

Dies führt zu muskulär-faszialen Verspannungen.
Die Faszien „verfilzen“ - die Muskeln „verkürzen“...

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Aromatherapie


Aromatherapie ist ein Spezialgebiet der Arzneipflanzenkunde.

Sie widmet sich vor allem der Wirkung von ätherischen Ölen auf den menschlichen Organismus. Je nach Rezeptur wird z.B. Stoffwechsel gefördert, die Durchblutung angeregt, das Immunsystem gestärkt oder die Wundheilung unterstützt...

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